Ruta de la Plata, 12. Tag
Mittwoch, 13.9.23
Wir sind heil in Salamanca angekommen. Zwar mit blauen Flecken und einem Hintern der schmerzt vom vielen «Sattelsitzen», aber sehr glücklich. Leider sind wir den drei Spaniern nicht mehr begegnet.


Aber alles der Reihe nach. Am Morgen früh gab es in einer nahe gelegenen Bar Frühstück. Erst ab 8.00 Uhr und
deshalb mussten wir noch ein paar Minuten vor der Bar warten bis die Chefin kam und die Bar aufmachte. Zusammen
assen wir das Frühstück und wir sind zurück ins Casa Rural. Vemos en el camino. Aber dem war leider nichts so. Wir
zogen zum ersten Mal die dicken Jacken an, denn es war kühl und neblig. Sehr viel Feuchtigkeit lag über der Landschaft.
Es ging bergab und wir überholten das russische Ehepaar, das in derselben Herberge übernachtet hatte.

Leider musste ich bald einmal einen Platten im Vorderrad feststellen. Also Schlauch wechseln, glücklicherweise hatten wir je zwei mitbekommen. Elmi ist wirklich gut im Schlauchwechseln. Er hatte das in unseren Veloferien in Frankreich x-mal geübt. Sicher war eine Pflanze, oder ein Dorn dafür verantwortlich. Weiter gings. Den Umweg über den Pico de Dueño wollte ich nicht machen. Wenn sie im Führer schreiben «schieben», hatte ich gelernt ist es für Biker nicht machbar! Elmi war nicht ganz glücklich über das Auslassen des Pico.

Es gab eigentlich nicht viel zu sehen auf dem Weg. Deshalb hielten wir nur einmal an, um zu essen. Eine Frucht, viel mehr hatten wir nicht.


Vor Salamanca stellte ich erneut einen Platten im Vorderrad fest. Wir entschlossen uns zu pumpen und zu schauen, ob ich bis zum Hotel komme.
in unsere Koffer. Das Hotel wird sich um die Abgabe der Räder kümmern. Dann natürlich eine herrliche Dusche.



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Dann aber los in die Stadt Salamanca. Unser Hotel befand sich am Anfang der Stadt. Wir besuchten
zuerst die Kathedrale bzw. den Turm. An diesem Tag war es gratis. Es gibt einen alten und einen
neuen Teil. Die Kathedrale ist sehr eindrücklich und die Aussicht ebenfalls. Dann gings zum
Plaza de España. Da am Abend ein Konzert stattfand, war eine Bühne aufgebaut. Ein wirklich
schöner Platz und riesig. Wir hoffen beide, das es klappt mit der Heimreise. Ich bin müde, aber
sehr dankbar, dass ich Elmi an meiner Seite habe. Wir besuchten ein Pub das «The holy cross»
und vor uns steht ein kühles Bier. Es gibt sehr viele Einheimische und es wird wie immer in den


Restaurants viel durcheinander gesprochen. Was für ein Abenteuer war der Camino. Er fehlt mir
jetzt schon und auch das Aufstehen am Morgen, das Beladen der Räder mit den Ortlieb Taschen
und dem Beauty Case von Ortlieb. Die ersten Umdrehungen der Pedalen und nicht zu wissen, was
für wundervolle, einsame, schwierige und mühsame Wege der Tag uns abverlangt.

Zu erwähnen beibt noch die letzte Unterkunft vor Salamanca. Das Bett im Casa Rural war eine Katastrophe. Zwar ein Doppelbett, aber so weich, das wir beide uns zusammengepfercht in der Mitte der Matratze die ganze Nacht durch «begegneten». Wieder raus an den Rand und schon beim Hinlegen kullerte man in die Mitte.
Tourenverlauf Fuenterroble de Salvatierra nach Salamanca

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