{"id":279,"date":"2023-09-30T14:39:46","date_gmt":"2023-09-30T14:39:46","guid":{"rendered":"https:\/\/nora.buek.ch\/?p=279"},"modified":"2024-01-20T20:15:43","modified_gmt":"2024-01-20T20:15:43","slug":"ruta-de-la-plata-3-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nora.buek.ch\/index.php\/2023\/09\/30\/ruta-de-la-plata-3-tag\/","title":{"rendered":"Ruta de la Plata, 3. Tag"},"content":{"rendered":"<h2>Montag, 4.9.23<\/h2>\n<p>Ja eigentlich m\u00fcssten wir jetzt auf unseren E-Bike&#8217;s sitzen und aus Sevilla im S\u00fcden unsere E-Bike Tour beginnen. Weit gefehlt. Morgens um 06.00 Uhr l\u00e4utet der Wecker bzw. unser Handy, damit wir aufstehen, im Hotel auschecken und m\u00f6glichst schnell zum Bahnhof Madrid Atocha gehen. Elmi meinte, es sei besser gleich auszuchecken, dann h\u00e4tten wir unser Gep\u00e4ck dabei. Dies war die richtige Entscheidung. Im Bahnhof im Bereich der Renfe angekommen, ist die Warteschlange gl\u00fccklicherweise noch nicht so lang. Also wieder anstehen und herausfinden, wann der erste Zug in Richtung Sevilla f\u00e4hrt. Die St\u00fcrme und die daraus resultierenden \u00dcberschwemmungen waren heftig. Wir stehen wieder an und erhalten zum Schluss einen Stempel und k\u00f6nnten unsere Fahrkosten r\u00fcckverg\u00fcten lassen. Nur das n\u00fctzt uns nichts mit dem Interrail. Wir m\u00fcssen versuchen m\u00f6glichst schnell nach Sevilla zu kommen. Niemand weiss bei der Renfe Bescheid, wann die Z\u00fcge wieder verkehren und wir denken uns, entweder wir kehren in die Schweiz zur\u00fcck, oder wir kommen irgendwie nach Sevilla. In einem Restaurant innerhalb des Bahnhofgeb\u00e4udes beginnen wir die M\u00f6glichkeiten abzuchecken. Ein Bus w\u00fcrde am Abend fahren, wir buchen 2 Pl\u00e4tze. Dann haben wir Kontakt mit unserer Reiseagentur. Die uns sagen, dass die einzige M\u00f6glichkeit best\u00fcnde, wenn wir einen Flug nach Sevilla buchen und den Camino mit der 2. Etappe beginnen. Wir versuchen einen Flug f\u00fcr uns zu buchen. Es gibt noch 3 Pl\u00e4tze. Das Gl\u00fcck ist uns hold und wir buchen 2 Pl\u00e4tze Business Class. Was anderes gibt es nicht, ausser wir fliegen nach Barcelona und von dort nach Sevilla und sind den ganzen Tag unterwegs. Also buchen wir 2 Pl\u00e4tze mit dem Express\u00a0 nach Sevilla.<\/p>\n<figure id=\"attachment_274\" aria-describedby=\"caption-attachment-274\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-274 size-medium\" src=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-225x300.jpg 225w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-768x1024.jpg 768w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-624x832.jpg 624w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_090033-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-274\" class=\"wp-caption-text\">Beim Abchecken unserer M\u00f6glichkeiten<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich checke am Handy und Elmi geht zweimal Kaffee und Orangensaft holen und Gipfeli. Nur ruhig bleiben, wir haben Kreditkarten und mein Handy mit dem ich auch im Ausland buchen und telefonieren kann. Der Deepl \u00dcbersetzer hilft mit Spanisch und alles wird gut. Wir annullieren mit Verlust die zwei Buspl\u00e4tze und werden also fliegen, was wir eigentlich vermeiden wollten. Die Reiseagentur bucht uns gegen einen Aufpreis einen Chauffeur mit Kleinbus, der uns dann am Flughafen abholen wird, uns zum Hotel in Sevilla f\u00e4hrt, wo wir die Bike&#8217;s abholen werden, die seit gestern Abend auf uns warten und dann weiterf\u00e4hrt mit Bike&#8217;s und uns zum 1. Etappenhotel fast 70km entfernt von Sevilla. Wir sind froh, eine L\u00f6sung gefunden zu haben. Die restliche Zeit erkunden wir den Bahnhof Atocha, da wir auf der R\u00fcckfahrt noch einmal hierher zur\u00fcckkommen werden. Wo fahren die Regionalz\u00fcge ein und wo fahren die AVE Z\u00fcge weg. Wir essen noch etwas zu Mittag und ich sage zu Elmi. Wir gehen fr\u00fcher zum Flughafen, damit auch alles klappt. Das Billet zum Flughafen muss an einem Automaten gel\u00f6st werden und eine Dame hilft uns, weil wir noch kein Renfe Billet haben und dies ben\u00f6tigt wird, um ein Ticket zu l\u00f6sen. Wir besteigen den Zug Richtung Flughafen. Pl\u00f6tzlich h\u00e4lt der Zug an, es regnet aus allen K\u00fcbeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoffentlich k\u00f6nnen wir fliegen, weil am Vortag auch der Flugverkehr durch die Unwetter gest\u00f6rt wurde. Pl\u00f6tzlich h\u00e4lt der Zug. Alle aussteigen, zur\u00fcck zum letzten Bahnhof Chammartin. Niemand weiss wieso, wir bleiben noch etwa eine halbe Stunde stehen, dann ist klar, da kommt kein Zug mehr. Der nette Herr, der dachte, dass ein Zug kommen m\u00fcsse, nimmt ein Taxi. Er ist versp\u00e4tet. Wir fahren zur\u00fcck zum Bahnhof Chammartin. M\u00fcde und verzweifelt. Aber es kommt ein Zug und auf einer anderen Strecke geht es zum Flughafen. Nochmals etwas Kkleines essen, denn es ist schon Abend.<\/p>\n<figure id=\"attachment_275\" aria-describedby=\"caption-attachment-275\" style=\"width: 333px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-275 \" src=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-300x135.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-300x135.jpg 300w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-1024x461.jpg 1024w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-768x346.jpg 768w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-1536x691.jpg 1536w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-2048x922.jpg 2048w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230904_180011-624x281.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-275\" class=\"wp-caption-text\">Der Verschluss auf der Toilette im Flughafen Madrid<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir checken ein, gehen durch die Passkontrolle, obwohl ich besorgt war, weil ich noch Platten im K\u00f6rper habe und keinen Ausweis daf\u00fcr dabei.\u00a0 Aber es geht alles gut. Im Duty Free Shop kaufen wir noch einige S\u00fcssigkeiten. Wir vertreiben uns die Zeit an einer Bar und schauen dem netten Spanier zu, wie er sch\u00f6ne Teller mit Schinken herrichtet. Mit einer Stunde Versp\u00e4tung, und nach einem Gespr\u00e4ch mit einem netten \u00e4lteren Herrn aus Amerika, der aber urspr\u00fcnglich aus China kommt und der ebenfalls Business fliegt und die Schweiz kennt, fliegen wir versp\u00e4tet ab. Am Flughafen Sevilla erwartet uns Alfonso, ein ganz netter junger Mann. Wir waren zusammen schon in Sevilla von daher sind wir nicht tiefbetr\u00fcbt die Stadt nicht noch einmal besichtigen zu k\u00f6nnen. Sevilla ist immer eine Reise wert, vielleicht haben wir wieder einmal die Gelegenheit sie zu besuchen. Dann geht es mit einem Kleinbus los: Fahrt zum Hotel, wie froh bin ich zum z-gten Mal, dass mein Mann ein so guter &#171;Mechaniker&#187; ist. Vorderr\u00e4der abmontieren, sonst passen die nicht in den Kleinbus. Weiter geht es aus der Stadt und rund 70km in die Pampa. Um 24.00 Uhr ruft Alfonso den Chef der Herberge in Almad\u00e9n de la Plata an. Wir sind am ersten Etappenort angekommen. Er zeigt uns das Zimmer, gibt uns eine Flasche k\u00fchles Wasser. Wir laden zur Sicherheit unsere E-Bike&#8217;s im Zimmer auf, schauen die Ortlieb-Taschen an und fallen todm\u00fcde ins Bett. Was f\u00fcr ein Tag!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 4.9.23 Ja eigentlich m\u00fcssten wir jetzt auf unseren E-Bike&#8217;s sitzen und aus Sevilla im S\u00fcden unsere E-Bike Tour beginnen. Weit gefehlt. Morgens um 06.00 Uhr l\u00e4utet der Wecker bzw. unser Handy, damit wir aufstehen, im Hotel auschecken und m\u00f6glichst schnell zum Bahnhof Madrid Atocha gehen. Elmi meinte, es sei besser gleich auszuchecken, dann h\u00e4tten wir unser Gep\u00e4ck dabei. Dies war die richtige Entscheidung. Im Bahnhof im Bereich der Renfe angekommen, ist die Warteschlange gl\u00fccklicherweise noch nicht so lang. Also wieder anstehen und herausfinden, wann der erste Zug in Richtung Sevilla f\u00e4hrt. Die St\u00fcrme und die daraus resultierenden \u00dcberschwemmungen waren heftig. Wir stehen wieder an und erhalten zum Schluss einen Stempel und k\u00f6nnten unsere Fahrkosten r\u00fcckverg\u00fcten lassen. Nur das n\u00fctzt uns nichts mit dem Interrail. Wir m\u00fcssen versuchen m\u00f6glichst schnell nach Sevilla zu kommen. Niemand weiss bei der Renfe Bescheid, wann die Z\u00fcge wieder verkehren und wir denken uns, entweder wir kehren in die Schweiz zur\u00fcck, oder wir kommen irgendwie nach Sevilla. In einem Restaurant innerhalb des Bahnhofgeb\u00e4udes beginnen wir die M\u00f6glichkeiten abzuchecken. Ein Bus w\u00fcrde am Abend fahren, wir buchen 2 Pl\u00e4tze. Dann haben wir Kontakt mit unserer Reiseagentur. Die uns sagen, dass die einzige M\u00f6glichkeit best\u00fcnde, wenn wir einen Flug nach Sevilla buchen und den Camino mit der 2. Etappe beginnen. Wir versuchen einen Flug f\u00fcr uns zu buchen. Es gibt noch 3 Pl\u00e4tze. Das Gl\u00fcck ist uns hold und wir buchen 2 Pl\u00e4tze Business Class. Was anderes gibt es nicht, ausser wir fliegen nach Barcelona und von dort nach Sevilla und sind den ganzen Tag unterwegs. Also buchen wir 2 Pl\u00e4tze mit dem Express\u00a0 nach Sevilla. &nbsp; Ich checke am Handy und Elmi geht zweimal Kaffee und Orangensaft holen und Gipfeli. Nur ruhig bleiben, wir haben Kreditkarten und mein Handy mit dem ich auch im Ausland buchen und telefonieren kann. Der Deepl \u00dcbersetzer hilft mit Spanisch und alles wird gut. Wir annullieren mit Verlust die zwei Buspl\u00e4tze und werden also fliegen, was wir eigentlich vermeiden wollten. Die Reiseagentur bucht uns gegen einen Aufpreis einen Chauffeur mit Kleinbus, der uns dann am Flughafen abholen wird, uns zum Hotel in Sevilla f\u00e4hrt, wo wir die Bike&#8217;s abholen werden, die seit gestern Abend auf uns warten und dann weiterf\u00e4hrt mit Bike&#8217;s und uns zum 1. Etappenhotel fast 70km entfernt von Sevilla. Wir sind froh, eine L\u00f6sung gefunden zu haben. Die restliche Zeit erkunden wir den Bahnhof Atocha, da wir auf der R\u00fcckfahrt noch einmal hierher zur\u00fcckkommen werden. Wo fahren die Regionalz\u00fcge ein und wo fahren die AVE Z\u00fcge weg. Wir essen noch etwas zu Mittag und ich sage zu Elmi. Wir gehen fr\u00fcher zum Flughafen, damit auch alles klappt. Das Billet zum Flughafen muss an einem Automaten gel\u00f6st werden und eine Dame hilft uns, weil wir noch kein Renfe Billet haben und dies ben\u00f6tigt wird, um ein Ticket zu l\u00f6sen. Wir besteigen den Zug Richtung Flughafen. Pl\u00f6tzlich h\u00e4lt der Zug an, es regnet aus allen K\u00fcbeln. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Hoffentlich k\u00f6nnen wir fliegen, weil am Vortag auch der Flugverkehr durch die Unwetter gest\u00f6rt wurde. Pl\u00f6tzlich h\u00e4lt der Zug. Alle aussteigen, zur\u00fcck zum letzten Bahnhof Chammartin. Niemand weiss wieso, wir bleiben noch etwa eine halbe Stunde stehen, dann ist klar, da kommt kein Zug mehr. Der nette Herr, der dachte, dass ein Zug kommen m\u00fcsse, nimmt ein Taxi. Er ist versp\u00e4tet. Wir fahren zur\u00fcck zum Bahnhof Chammartin. M\u00fcde und verzweifelt. Aber es kommt ein Zug und auf einer anderen Strecke geht es zum Flughafen. Nochmals etwas Kkleines essen, denn es ist schon Abend. &nbsp; Wir checken ein, gehen durch die Passkontrolle, obwohl ich besorgt war, weil ich noch Platten im K\u00f6rper habe und keinen Ausweis daf\u00fcr dabei.\u00a0 Aber es geht alles gut. Im Duty Free Shop kaufen wir noch einige S\u00fcssigkeiten. 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Um 24.00 Uhr ruft Alfonso den Chef der Herberge in Almad\u00e9n de la Plata an. Wir sind am ersten Etappenort angekommen. Er zeigt uns das Zimmer, gibt uns eine Flasche k\u00fchles Wasser. Wir laden zur Sicherheit unsere E-Bike&#8217;s im Zimmer auf, schauen die Ortlieb-Taschen an und fallen todm\u00fcde ins Bett. 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