{"id":346,"date":"2023-10-12T14:34:01","date_gmt":"2023-10-12T14:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/nora.buek.ch\/?p=346"},"modified":"2024-01-20T19:11:59","modified_gmt":"2024-01-20T19:11:59","slug":"ruta-de-la-plata-5-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nora.buek.ch\/index.php\/2023\/10\/12\/ruta-de-la-plata-5-tag\/","title":{"rendered":"Ruta de la Plata, 5. Tag"},"content":{"rendered":"<h2>Mittwoch, 6.9.23<\/h2>\n<p>An diesem Tag fand ich keine Zeit um zu schreiben. Erst einen Tag sp\u00e4ter konnte ich meine Gedanken zusammenfassen. Der Tag begann gut und die Bar war am fr\u00fchen Morgen bereits mit G\u00e4sten gef\u00fcllt, die Kaffee tranken, oder wie wir etwas zum Fr\u00fchst\u00fcck assen. Den ganzen Tag fuhren wir hinauf und hinunter. Nat\u00fcrlich war uns bewusst, dass wir zirka 65km zu fahren hatten. Die Region und das Wetter war so unterschiedlich am gleichen Tag.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-346 gallery-columns-2 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon '>\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_20230906_091329-1.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Beitragsfoto 5. Tag\" aria-describedby=\"gallery-1-354\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-354'>\n\t\t\t\tUnd immer wieder diese einmalige Landschaft mit den Eichen\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_20230906_180915-scaled.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Beitragsfoto, 5. 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Die Pfirsiche, die wir hier kauften, waren sehr gross und sehr s\u00fcss, solche k\u00f6nnen wir bei uns zu Hause nicht kaufen. Die Weinbauern waren bei der Ernte und immer wieder riefen sie uns &#171;buen camino&#187; zu. Leider konnten wir nicht verweilen, denn es stand uns doch ein gutes St\u00fcck Weg bevor. Das Mittagessen nahmen wir bei einem Bahn\u00fcbergang ein, weil wir sonst keinen Schatten fanden. Bis Kilometer 40 ging es gut voran, aber dann begannen doch die Schmerzen im Knie, rechte Hand und vor allem mein Hinterteil tat weh. Deshalb sagte ich zu Elmar, dass ich nun eine kurze Pause und einen Kaffee ben\u00f6tige. Wir suchten und fanden eine Bar. Als wir wieder aufbrechen wollten, sprachen uns drei M\u00e4nner an. Was wir hier machen w\u00fcrden und wohin unser Weg ginge, von wo wir k\u00e4men usw. Als wir erkl\u00e4rten, dass wir die Via de la Plata per E-Bike fuhren, da f\u00fcr mich das Gehen keine Option mehr sei. Fanden sie dies interessant und sagten uns, dass wir uns setzen sollen. So erfuhren wir einige Dinge von Ihnen und zuguterletzt teilten sie ihr bereits bestelltes Essen mit uns. Sie sagten auch, hier wird alles geteilt, ausser die Frau! Und so mussten wir von allem probieren und es war sehr gut. Es gab eine Vorspeise, die torta de queso genannt wird, ein runder Schafsk\u00e4se der aussen die Rinde noch dran hat und innen fl\u00fcssig ist. Dazu gibt es kleine Brotst\u00fccke, die man darin taucht. Sehr k\u00f6stlich. Auch die anchovis, das cordon blu und ihre 3 Desserts wurden uns angeboten. Es war eine k\u00f6stliche kulinarische Entdeckung der Region Extramadura. Zuerst bestellten sie uns ein Bier, dann wurde \u00fcber den Wein respektive die Schaumweine sogenannte Cavas aus der Region diskutiert und wir mussten auch diesen probieren. Nur einer der M\u00e4nner, David, fand den franz\u00f6sischen Champagner besser und so wurde zu guter letzt noch ein Moet Chandon bestellt. Man sprach mit H\u00e4nden und F\u00fcssen, spanisch, franz\u00f6sisch und so vergingen 3 Stunden ohne dass wir dies wirklich bemerkt h\u00e4tten. David bezahlte alles und urspr\u00fcnglich war nicht nur sein Name &#171;schweizerisch&#187;. Uns blieben nach der aussergew\u00f6hnlichen Begegnung noch 16.5km Weg und die Erinnerung an drei Stunden Diskussion sowie die Ann\u00e4herung an die K\u00fcche der Region. Nette Begegnung. Formidabel, ausser eben die letzten Kilometer. Zuerst noch in der Hitze des sp\u00e4ten Nachmittags erklommen wir eine kleine Anh\u00f6he, wo es oben angekommen einen k\u00fchlen Wind gab. Aber wo man hinauff\u00e4hrt, muss man irgendwann auch wieder hinunter. Ja und so kam es, dass wir sp\u00e4ter als erwartet und m\u00fcde nach zirka 70km in der Unterkunft ankamen. Unser Ritual mit Kleider waschen begann, um anschliessend noch ein paar L\u00e4ngen im Schwimmbad des Hotels zu ziehen. Das Wasser war unglaublich kalt im Verh\u00e4ltnis zur Luft. Zu Abend assen wir auf der Terrasse des Hotels, aber 2 mal Patatas und 2 mal Revueltas war dann doch zu viel. Der Kellner hatte nachgefragt. Das n\u00e4chste Mal sollte ich auf den Kellner h\u00f6ren! Die Bike&#8217;s konnten wir in einem Saal des Hotels aufladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Tag-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tourenverlauf Monesterio nach Villafanca de los Barros<\/a><\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-747 size-full\" src=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Hotel-in-Villafranca-de-los-Barros.jpg\" alt=\"\" width=\"945\" height=\"524\" srcset=\"https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Hotel-in-Villafranca-de-los-Barros.jpg 945w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Hotel-in-Villafranca-de-los-Barros-300x166.jpg 300w, https:\/\/nora.buek.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Hotel-in-Villafranca-de-los-Barros-768x426.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 6.9.23 An diesem Tag fand ich keine Zeit um zu schreiben. 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Bis Kilometer 40 ging es gut voran, aber dann begannen doch die Schmerzen im Knie, rechte Hand und vor allem mein Hinterteil tat weh. Deshalb sagte ich zu Elmar, dass ich nun eine kurze Pause und einen Kaffee ben\u00f6tige. Wir suchten und fanden eine Bar. Als wir wieder aufbrechen wollten, sprachen uns drei M\u00e4nner an. Was wir hier machen w\u00fcrden und wohin unser Weg ginge, von wo wir k\u00e4men usw. Als wir erkl\u00e4rten, dass wir die Via de la Plata per E-Bike fuhren, da f\u00fcr mich das Gehen keine Option mehr sei. Fanden sie dies interessant und sagten uns, dass wir uns setzen sollen. So erfuhren wir einige Dinge von Ihnen und zuguterletzt teilten sie ihr bereits bestelltes Essen mit uns. Sie sagten auch, hier wird alles geteilt, ausser die Frau! Und so mussten wir von allem probieren und es war sehr gut. Es gab eine Vorspeise, die torta de queso genannt wird, ein runder Schafsk\u00e4se der aussen die Rinde noch dran hat und innen fl\u00fcssig ist. 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