Ruta de la Plata, 6. Tag
Donnerstag, 7.9.23
Frühstück essen und weiterfahren. Heute nur 46km.


Eigentlich ging es praktisch immer nur gerade aus durch Olivenhaine und Weinberge.
Elmi hat mir den Sattel gerichtet. Viel besser! Auch heute wieder Picknick und ein bisschen ausruhen. Es gab einen Zwischenfall, weil eine neue Bahnlinie gebaut wird und diese den Camino unterbricht. Elmi voraus und ja es war ein Plastikschild angebracht, aber wir wussten ja nicht. Also weiter und Elmi drehte sich um, um mir zu sagen, ich solle warten. Deshalb fiel er hin. Wieder aufgestanden und ein Arbeiter kam und Elmar hatte das Gefühl, dass er ihm winkt. Wir sollen über die Geleise. Dann kam der Vorarbeiter und zu guter Letzt haben sie uns geholfen, die Bike’s auf die andere Seite zu tragen. Ende gut, alles gut und unsere Fahrt ging weiter. Es gab viele verdorrte Sonnenblumenfelder. Auch hier ist der Klimawandel stark zu sehen.
Das Mittagessen nahmen wir unter Bäumen ein, die wir nach langem Suchen fanden……



Merida, über einen Park und die alte römische Brücke ging es in die Stadt hinein. Schon am frühen Nachmittag bezogen wir das Zimmer. Die Bike’s, die wir normalerweise im Zimmer aufluden, durften wir in kleinen Innenhof aufladen, über die Steckdose unseres Badzimmers und mit Zuhilfenahme des Fensters nach draussen. Unser Zimmer befand sich im Erdgeschoss. Wir wollten uns die Stadt ansehen und der Receptionist gab uns gute Ratschläge. Leider war das Theater und das Amphitheater in Merida geschlossen, weil ein, oder mehrere lokale Politiker Reden hielten. So schade, denn wir wussten am nächsten Tag müssen wir weiter.

Aber es gab ja noch den Diana Tempel
und die arabische Burg Alcazaba. Dies war sehr interessant. Die durch die Römer erbaute Anlage und später durch die Mauren übernommene Burg. Heute noch kann man eine Zisterne besuchen, die gefiltertes Wasser enthält.

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Ausserdem ist der Plaza Mayor auch sehr sehenswert.
Wir gönnten uns ein Eis und auf dem Rückweg zum Hotel kauften wir für den nächsten Tag bereits das Mittagessen ein. Am Abend gingen wir in eines der empfohlenen Restaurants essen. Es war sehr bekannt. Der Chef bereitet Tapas zu und verwertet alles z.B. vom Schwein, was bei uns teilweise nicht gegessen wird. Es war sehr lecker und aussergewöhnlich, ja und auch ein bisschen teuer. Aber was solls. Man lebt nur einmal.
Tourenverlauf Villafranca de los Barros nach Mérida
