Motorrad,  Travel

Reise Rumänien, 8. Tag

Montag, 1.08.2016

Am nächsten Tag ging es Richtung Bran, das war dann der östlichste Punkt unserer Reise. Die Fahrt nach Bran war wunderschön, aber auch sehr anstrengend. Wir waren so gespannt auf die Transfagaras, dass wir fast ein bisschen enttäuscht waren. In der Schweiz kennen wir auch sehr schöne Pässe.

 

 

 

 

 

 

Die Transfăgărășan (DN7C) gilt als eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas und wurde in den 1970er-Jahren durch die Karpaten gebaut.

Da Elmi immer schneller unterwegs war wie meine Tochter und ich, konnte er uns zum Beispiel filmen, oder fotografieren.

 

 

 

 

 

Wie ihr auf der Karte erkennen könnt, war dies eine unglaublich lange Etappe. Leider fanden wir die Unterkunft nicht auf Anhieb. Elmi fuhr wie immer voraus und die Strasse zur Unterkunft wurde zum Weg und wie ich es nennen würde zum Bachbett. Das sind dann die Momente, wenn Du mit dem Motorrad anhälst, es zurück rutscht. Nicht sehr angenehm. Uns kam genau in diesem Moment ein Wagen mit Ross entgegen. Dieser konnte nicht zurück und ich auch nicht. Er winkte mir zu. Komm, komm. Ich bat meine Tochter abzusteigen und zu Fuss hoch zu gehen. Damit ich das Motorrad besser unter Kontrolle habe. Dann habe ich es versucht. Es ging Gott sei Dank alles gut, aber auf beiden Seiten mit den Koffern hatte ich vielleicht noch 10cm. Das arme Ross, ich hoffe, es hatte keine Angst. Oben stieg meine Tochter wieder auf und wir suchten Elmi, der bereits das Weite gesucht hatte. Bei einem Bauernhof fanden wir ihn. Ich war ziemlich gestresst in diesem Moment und sagte, ich müsse mich ein paar Minuten erholen. Er fuhr wieder los, die Unterkunft zu suchen. Nach ein paar Minuten sagte ich zu Elena, okey, wir suchen weiter und wie es der Zufall so will, fanden wir die Unterkunft. Nur war das mit dem Handy noch nicht so in, vor einem Jahrzehnt. Also warteten wir vor der Unterkunft. Nach längerer Zeit traf Elmi ein. Leider waren sie gestürzt. Der Weg war so trocken gewesen, dass das Vorderrad weggerutscht war und beide unter dem Motorrad gefangen. Aber es gab Leute in der Nähe, die ihnen halfen das Motorrad wieder aufzustellen. Nur leider hatten sich beide ein wenig weh getan und so kam der 1. Hilfe Kasten zum Einsatz. Aber viel war weder ihnen, noch dem Motorrad geschehen. Gott sei Dank. So Episoden bleiben einem immer in Erinnerung. Elmi war wütend, weil ich beim Bauernhof nicht gewartet hatte. Manchmal kann er sehr ungeduldig sein.

 

Casa Centiu, unsere Unterkunft für 2 Nächte
Casa Centiu, unsere Unterkunft für 2 Nächte
Ross mit Wagen, ganz alltäglich, leider war es schon fast dunkel
Ross mit Wagen, ganz alltäglich, leider war es schon fast dunkel
Wilder Hund im Hintergrund
Wilder Hund im Hintergrund

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir blieben 2 Nächte im Casa Centiu, weil wir das «Draculaschloss» in Bran ansehen wollten. Leider gab es keine Möglichkeit uns zu verpflegen, also gingen wir am Abend ein Restaurant suchen. Der Besitzer hatte lange in Italien gearbeitet und sprach deshalb gut italienisch. Irgendwie schafft man es immer sich zu verständigen.

 

 

KarteTag 8