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Reise Rumänien, 13. Tag

Samstag, 6.08.2016

Zwischen dem Hotel in Kroatien und dem Hotel in Slowenien lagen einige Kilometer, die wir auch relativ zügig hinter uns liessen.

Wie immer gab es am Mittag eine Picknick.

 

 

 

 

 

 

 

 

Slowenien erinnerte mich sehr an die Schweiz.

Das von uns gebuchte Hotel in Sencur, Slowenien war eine ehemalige Kolchose.

Eine Kolchose war in der Sowjetunion eine Form der Landwirtschaft, bei der Bauernbetriebe zu einer großen Genossenschaft zusammengelegt wurden. Formal waren die Mitglieder Miteigentümer der Produktionsmittel, wie etwa Maschinen und Vieh. Allerdings gehörte das Land, das die Kolchose bewirtschaftete, dem Staat. Die Kolchose war somit ein Instrument zur Verstaatlichung der Landwirtschaft und zur Kontrolle der Bauern.

Der Begriff leitet sich als Kofferwort aus der russischen Bezeichnung für kollektives Wirtschaften ab und beschreibt eine Organisationsform, in der die Erträge nach geleisteter Arbeit unter den Genossenschaftsmitgliedern verteilt wurden. Über diese kollektive Struktur hinaus unterlagen die Betriebe zentralen staatlichen Planvorgaben, die maßgeblich über die Anbaupläne sowie die Ablieferungspflichten der produzierten Agrargüter entschieden. Die Tätigkeit in diesen Einheiten war für die Landbevölkerung zudem oft mit einer festen Bindung an den Wohnort verbunden, da sie einen wesentlichen Bestandteil des sowjetischen Gesellschaftssystems bildete.

 

Karte Tag 13