Ruta de la Plata, 1. Tag

Samstag, 2.9.23

Unser Abenteuer hat begonnen. Wir reisen mit dem Zug nach Spanien, da ich nach unserem Verkehrsunfall versuche, die Strasse zu meiden. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Bereits am Bahnhof in Sargans buchen wir den Zug um, damit wir nachher in Zürich mehr Zeit haben den Anschluss nach Basel zu erwischen. Wir hatten uns ein Interrail Ticket gekauft, dies ist günstig und sehr variabel. Unseres war für 4 Tage gebucht und für einen Monat gültig. Da es nicht wesentlich teurer war buchten wir 1. Klasse. Vier Tage benötigen wir für die Hin- und Rückreise nach Spanien mit je einer Übernachtung. Nur die Sitz-Reservationen muss man selbst vornehmen und dies ist etwas kompliziert und das Ticket ist leider nur auf dem Handy einsehbar und vorweisbar. Ein Handy ist also ein Muss. Mein Mann war noch ein bisschen verärgert, wegen einem älteren Herrn, der im Zug unbedingt seine Nägel feilen musste. Das kratzende Geräusch hat wirklich genervt. Ausserdem fanden wir das nicht hygienisch, den Staub seiner gefeilten Nägel einzuatmen. In Zürich Hauptbahnhof trafen wir pünktlich ein und gingen zum Abfahrtsperron. Nein nicht schon wieder, der Zug nach Deutschland, den wir bis Basel nehmen wollten, hatte Verspätung wegen einem Türproblem. Also schnell suchen, welcher Zug auch nach Basel fährt und auf dem Handy die Weiterfahrt umbuchen und aktivieren. Das fängt ja gut an, dachte ich mir. Die Fahrt von Basel nach Mulhouse ist dann aber gut verlaufen. Ebenfalls der Anschluss auf den TGV von Mulhouse nach Montpellier hat gut geklappt.

Beitragsbild 1. Tag
Im TGV nach Montpellier

 

Man muss genügend Zeit einkalkulieren. In Mulhouse assen wir unsere selbstgemachten Sandwichs im Park vis à vis vom Bahnhof.

 

 

 

 

 

Im TGV nach Montpellier

In der ersten Klasse zu reisen, ist vom Platz her schon sehr angenehm. Wir leisteten uns einen Kaffee und ein Guetzli in der Bar des TGV von Mulhouse mit Ziel Montpellier Sud de France.

Zu Fuss ging es dann vom TGV Bahnhof zum Hotel, ungefähr eine halbe Stunde Marschzeit hatten wir gerechnet. Nach dem Zimmerbezug gab es noch einen Abstecher zum Carrefour, wo wir unseren Trinkvorrat auffüllten und der Mc Donald’s war auch in der Nähe, wo wir uns mit einem Mc Flurry für die lange Zugfahrt belohnten. Ein Glas Bier als Absacker und Morgen geht die Fahrt dann weiter Richtung Spanien.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert